Einfach mal den Druck herausnehmen

Auch ohne Corona, Homeoffice, Quarantäne & Co. waren Bewegungsmangel, schlechte Eßgewohnheiten und Streß schon bedeutende Hindernisse für körperliche und geistige Gesundheit. Doch seit die Pandemie unsere Welt auf den Kopf gestellt hat, gilt dies mehr denn je. Gut, daß ich hier direkt die besten Tipps für Dich habe, wie Du Deine Blutdruckwerte runterregeln kannst.

Ausreichend Bewegen

Körperliche Bewegung und Sport erhöhen den Blutdruck kurzfristig, denn der Körper pumpt mehr Blut durch den Kreislauf. Doch auf Dauer sorgt regelmäßige Bewegung für eine nachhaltige Blutdrucksenkung, denn Bewegung trainiert die Blutgefäße und macht sie – einfach ausgedrückt – elastischer.

Daher ist ausreichende Bewegung bei Bluthochdruck das Wichtigste. Faustregel: 10.000 Schritte pro Tag sind gut für Körper und Kreislauf. Tipps, wie Du mehr Bewegung in den Alltag bringen kannst, findest Du unter: Mehr Bewegung im Alltag

Ruhe bewahren

Wie sagt man so schön: „In der Ruhe liegt die Kraft.“ Das gilt insbesondere beim Blutdruck. Denn viele Reihenuntersuchungen haben gezeigt, dass psychische Belastungen den Blutdruck nicht nur akut, sondern auch dauerhaft in die Höhe treiben.

Dem Streß permanent aus dem Weg zu gehen, ist nicht immer machbar. Vielmehr gilt es, sich nicht selbst unnötigen Streß zu bereiten und einen besseren Umgang mit Herausforderungen zu erlernen.

Bei aktiven Entspannungsmethoden wie Qigong, autogenes Training oder Yoga läßt der Druck nach.

Richtig Ernähren

Kaum jemand denkt bei ungesunder Ernährung direkt an Bluthochdruck. Dabei spielen die Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, durchaus eine wichtige Rolle. Für Bluthochdruckpatienten ist es besonders wichtig, auf eine salzarme Kost zu achten. Greife da lieber zu Kräuter, um die Speisen zu würzen.

Komplett auf Salz verzichten mußst Du nicht, allerdings sollte es nicht mehr als 5 Gramm pro Tag sein. Fertigprodukte, Chips und andere stark verarbeitete Lebensmittel sollten nicht nur Bluthochdruckpatienten möglichst meiden, denn diese enthalten große Mengen an „versteckten“ Salz.

Nicht Rauchen

Rauchen schädigt nicht nur die Innenhaut der Blutgefäße und fördert Verkalkungen, sondern es hat über das vegetative Nervensystem auch einen direkten gefäßverengenden Effekt. Daher läßt schon eine einzige Zigarette den Blutdruck für etwa 15 Minuten steigen.

Allerdings ist es nicht leicht, aufzuhören, und erfordert oft professionelle Hilfe, zum Beispiel ein Rauchentwöhungsprogramm – auch und gerade wenn man schon mehrere erfolglose Abstinenzversuche hinter sich hat.

Viele Krankenkassen bieten Nichtraucherkurse an, die sich zum Teil an den Kosten beteiligen, zum Beispiel Novitas-BKK, unterstützt Dich, mit bis zu 300 €. Hier findest Du eine kleine Auswahl von Nichtraucherkursen:

Genügend Trinken

Genügend Flüßigkeit zu sich zu nehmen, ist leichter gesagt als getan. Das gilt auch und gerade bei Bluthochdruck, denn oftmals bekommt man zu Behandlung von Hypertonie ein Entwässerungsmittel verschrieben. Viele Betroffene trinken dann besonders wenig Wasser, weil sie die häufigen Toilettengänge im Alltag stören und sie zudem vermuten, daß sie ihre „Wassertabletten“ sonst außer Kraft setzen würden. Aber so paradox es klingt: Das Gegenteil ist der Fall.

Die entwässernden Medikamente sollen nur überschüßiges Wasser aus dem Blut entfernen. Trinkt man dabei nicht ausreichend, kann der Körper schnell zu viel an Wasser verlieren. Trocknen wir aus, merken das unsere Nieren und unser Gehirn. Sie senden dann als Notprogramm Hormone, die Wasser im Körper zurückhalten und die Gefäße verengen – und den Blutdruck wieder steigen lassen.

Daher ist es gerade bei Bluthochdruck besonders wichtig, ausreichend zu trinken. Als Faustregel gilt: Ein gesunder Mensch sollte mindestens 1,5 Liter pro Tag trinken!

Fit bis ins hohe Alter

Sich nachhaltig gesund zu ernähren, ohne auf Genuß zu verzichten, das klappt mit natürlich gesund by Weißpflog mehr dazu unter: Service

Medizinskandal Bluthochdruck

Ist Bluthochdruck eine „tickende Zeitbombe“?

Bluthochdruck wird gerne mal als „tickende Zeitbombe“ bezeichnet. Dabei hören viele Betroffene das Ticken nicht einmal: Hoher Blutdruck ist ein stiller Begleiter, den viele Menschen im Alltag zunächst nicht wahrnehmen. Allerdings ist ein dauerhaft zu hoher Blutdruck ein erhebliches Gesundheitsrisiko, zum Beispiel für einen Schlaganfall.

Darum mein Ratschlag: Es empfiehlt sich, beim Arzt oder in der Apotheke den Blutdruck regelmäßig messen zu lassen oder dies zu Hause selbst zu tun. Sicher ist sicher …

Bluthochdruck und Schwangerschaft?

Während der Schwangerschaft misst der Frauenarzt regelmäßig den Blutdruck, denn ein zu hoher Blutdruck kann für Mutter und Kind gefährlich sein. Lass Dich bei erhöhten Werten auf jeden Fall ärztlich beraten und ggf. behandeln! Dein Frauenarzt weiß, welche speziellen Medikamente bei Bedarf während der Schwangerschaft eingesetzt werden können und wann sie unverzichtbar für Deine Sicherheit und die Deines Kindes werden.

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