Studie beweist: Zucker ist so giftig wie Nikotin und Kokain

Diese gesünderen Alternativen sollt man kennen

Zucker ist nicht gleich Zucker

Der Zucker, der in natürlichen Nahrungsmitteln wie Obst in ausgewogener Menge und in Verbindung mit vielen Vital- und Nährstoffen vorkommt, ist gesund; raffinierter Industriezucker jedoch, ein chemisch fast reiner Kristallzucker, ist es nicht (der – vermeintlich gesündere – Rohrzucker ist nicht wesentlich vitaler und nährstoffreicher).

So weit, so schlecht, magst du jetzt denken, aber zum Glück ist die Lebensmittelindustrie ja verpflichtet, auf ihren Produkten die Inhaltsstoffe anzugeben – und damit auch den beigemengten Zucker. Ja, doch leider dienen die Angaben weniger der Aufklärung als vielmehr der Verwirrung. Oder weißt du, daß Lactose Milchzucker ist, Glucose Traubenzucker und Fructose Fruchtzucker? Allesamt sind sie
Geschmacks-verstärkende Kohlenhydrate.

Nehmen wir die Fructose, wesentlicher Bestandteil von Produkten, die mit „ohne Zuckerzusatz“ beworben werden. Die Industrie schätzt die Fructose, weil sie – aus Mais gewonnen – billig ist und im Vergleich zu Glucose, länger haltbar und süßer. Für uns hat Fructose zwei große Nachteile: Sie macht nicht satt, und sie lagert sich in der Leber in Form von Fett ab.

„Es gibt immer mehr wissenschaftliche Beweise dafür, daß Fructose etliche chronische Krankheiten auslösen kann und giftig für die Leber ist.“ Mahnt das Team um US-Forscher Robert Lustig.

Mehr als die Hälfte aller industriell hergestellten Lebensmittel – und dazu gehört auch Baby- und Kleinkindernahrung – enthalten raffinierten oder anderen beigemengten Zucker. Drei Beispiele: In einer Tasse Hipp-Instant-Tee für Kinder ab zwölf Monate stecken 2,5 Würfel Zucker, in einem 680-Gramm Glas Rotkohl 25 Würfel.

Zucker löst im Gehirn die gleichen Reaktionen aus wie Nikotin oder Kokain

Zucker ist eine Droge. Und wir sind süchtig danach: Ein Durchschnittsdeutscher vertilgt jährlich 34,3 Kilogramm Zucker und die Zahlen steigen von Jahr zu Jahr. Mit fatalen Folgen. Zucker macht nicht nur die Zähne kaputt; er macht müde und dick, launenhaft und depressiv. Eine Studie an der Universität Hannover ergab, daß Kinder, die viel Süßigkeiten und kaum Frischobst essen, schlechtere Noten erzielen als Kinder, die sich vollwertig ernähren.

Mehr noch: Zucker stört das Verdauungssystem, fördert Pilzbefall im Darm, schwächt das Immunsystem und begünstigt Allergien. Zu den Spätfolgen zählen Knochen- und Gelenkprobleme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Sehstörungen, Leberschwäche und Diabetes.

In westlichen Gesellschaften ist der Konsum von raffiniertem Zucker zur täglichen Sucht geworden. Zucker im Kaffee und Tee, süße Aufstriche als Brotbelag, Kuchen, Kekse und andere Süßigkeiten für
den kleinen Hunger zwischendurch und Süßgetränke gegen den Durst. In Kombination mit all den versteckten Zuckermengen in Fertiggerichten, Soßen, Konserven, Milchprodukten etc. schafft es der
europäische Durchschnittsbürger auf rund 40 Kilogramm reinen Zucker pro Jahr. Diese Entwicklung führt nicht „nur“ zur Fettleibigkeit, sondern trägt zu enormen gesundheitlichen Problemen bei.

Alle 3 Wochen kommt 1 Kilogramm dazu
Wenn du diese 600 Kilokalorien nicht auch tatsächlich wieder verbrennst, wie beispielsweise im Sport oder bei körperlicher Arbeit, dann schlagen diese zusätzlichen Kilokalorien nach nur knapp drei Wochen mit
einer Gewichtszunahme von 1 Kilogramm zu Buche. Wir reden hier nicht von exzessivem, sondern
von einem ganz durchschnittlichen Zuckerverzehr.

Zucker hat viele Namen

Der Zuckergehalt eines Produktes wird häufig absichtlich vor dem Konsumenten „versteckt“. In der Zutatenliste des Etiketts wird der Zucker nämlich nicht unbedingt auch als solcher deklariert. Da steht
vielleicht Saccharose (einfach ein anderer Begriff für Zucker) oder Glucosesirup (ein billiger Ersatz für Haushaltszucker, der nicht minder gefährlich ist).

Oft enthalten Produkte auch reinen

  • Traubenzucker (Glucose),
  • Fruchtzucker (Fructose),
  • Milchzucker (Laktose) oder
  • Malzzucker (Maltose).

Bei all diesen Zuckerarten handelt es sich um raffinierten Industriezucker – ganz egal, ob sie nun aus der Milch oder aus Früchten gewonnen wurden.

Die gesundheitlichen Auswirkungen dieser Zuckerarten sind ähnlich gravierend wie die des herkömmlichen Haushaltszuckers.

Da Zucker jedoch für die meisten von uns so alltäglich und selbstverständlich geworden ist, fragen sich viele: Ist Zucker tatsächlich so schlimm? Was genau ist denn seine Wirkung auf den menschlichen Körper? Ist Zucker wirklich ein „Gift“, wie gelegentlich behauptet wird?

Was ist GIFT?

Schaut man im Wörterbuch nach, so wird dort der Begriff „Gift“ folgendermaßen beschrieben: „Eine Substanz, die einen Organismus verletzt oder tötet“ und „zerstörerisch auf die Gesundheit wirkt“.
Kann Zucker die Gesundheit zerstören? Kann er einen Organismus verletzen oder gar töten? Schließlich konsumieren viele Millionen Menschen weltweit tagtäglich große Mengen an Zucker in Form von Süßigkeit, Eiscreme, Kuchen und gesüßten Getränken – und fallen danach NICHT gleich tot um.

Wie wirkt Zucker wirklich?

Zucker beeinträchtigt bewiesenermaßen die Leistungsfähigkeit des Immunsystems. Schon die durchschnittlich am Tag konsumierte Zuckermenge (maximal 50 Gramm Zucker pro Tag) reicht aus, um das Immunsystem deutlich zu schwächen. Wenn das Immunsystem geschwächt ist, haben Bakterien, Pilze und Parasiten leichtes Spiel. Dadurch wird der Mensch ganz automatisch anfällig für viele Krankheiten.

Der Unterschied zwischen Zucker und einer Zuckerrübe

Wenn du eine Zuckerrübe ißt, dann nimmst du nicht nur Zucker zu dir, da die Rübe auch Ballaststoffe, Vitamine und sehr viele Mineralien enthält. Die Natur hat in unseren Lebensmitteln alles vereint, was unser Körper zur Gesunderhaltung benötigt.

Wenn jetzt nur noch der von der Industrie extrahierte Zucker verzehrt wird, dann vermisst unser Organismus die Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien, die normalerweise in der Zuckerrübe sind.

Industriezucker enthält diese Vitalstoffe nicht mehr. Das einzige, was Zucker zu bieten hat, sind Kohlenhydrate in Hülle und Fülle. Sie machen nicht nur dick, sondern auch noch krank. Natürlich nicht sofort, denn sonst würde ja keiner mehr Zucker essen wollen. Der Prozess verläuft schleichend und unauffällig, sodaß kaum jemand auf die Idee kommt, im Zucker den Schuldigen für seinen miserablen Gesundheitszustand zu suchen.

Zucker führt zu Vitamin- und Mineralstoffmangel

Da mit dem Zucker also weder Vitamine noch Mineralien oder Ballaststoffe eintreffen, muß sich der Körper die zur Verarbeitung des Zuckers erforderlichen Begleitstoffe aus seinen eigenen Vorräten holen.

Und was passiert, wenn Tag für Tag große Mengen reinen Zuckers im Körper eintreffen, aber die eigentlich dazugehörigen Vitalstoffe fehlen? Dann muß der Körper jeden Tag aufs Neue in seine Vorratsschränke greifen. Ein chronischer Mineralstoffmangel ist zwangsläufig die Folge.

Dieser Mangel erzeugt kariöse Zähne, Fettsucht, ein schwaches Immunsystem, hyperaktive Kinder und sämtliche Erscheinungen, die mit vorzeitigem Altern in Verbindung gebracht werden
(Falten, Haarausfall, Augen – die stets eine stärkere Brille benötigen, etc.).

Die langfristigen Folgen dess Zuckerkonsums

Nach vielen Jahren regelmäßigen Zuckerkonsums können sich Krankheiten wie Osteoporose und Diabetes entwickeln, die beide zu den Spätfolgen eines erhöhten Zuckerverzehrs zählen.

Zusätzlich erhöht Zucker das Risiko, in absehbarer Zeit an Herzerkrankungen oder Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Asthma und Multipler Sklerose zu leiden.

Zucker schädigt außerdem die Leber, irritiert den Magen und zerstört die gesunde Darmflora. Im Darm füttert der Zucker die dort ansässigen parasitären Pilze und führt auf diese Weise zu Hormonstörungen der unterschiedlichsten Art. Zucker kann also sehr wohl die Gesundheit zerstören.

Zucker bringt noch ein anderes Problem

Ein nicht zu unterschätzender Nachteil des Zuckers ist sein hohes Suchtpotential. Ja, Zucker macht definitiv süchtig und daher ist es gar nicht so leicht, den Zuckerkonsum drastisch zu reduzieren. Falls du
jedoch aus deiner Zuckersucht aussteigen willst, hätte ich ein paar gute Tipps für dich parat. Hier findest du auch die Erklärung dafür, warum Zucker süchtig macht

Auch brauner Zucker ist zu vermeiden

Übrigens ist sogenannter brauner Zucker, Rüben- oder Rohrzucker nicht besser für deine Gesundheit als weißer Zucker. Brauner Zucker ist oft sogar nur weißer Zucker, mit zugesetzten Farbstoffen und
anderen Chemikalien. Bleib wachsam – es lohnt sich! Schon sehr bald wirst du die positiven Auswirkungen spüren können, die ein zuckerfreies Leben mit sich bringt.

Was kann man also tun?

Treffe eine Entscheidung! Es ist DEIN Körper und DEIN Leben. Wenn Du Dich für ein Leben ohne Zucker entscheidest, lies IMMER die Zutatenliste auf den Etiketten Deiner Lebensmittel, um auch den versteckten Zucker aufzuspüren.

Diese gesündesten Süßungsmittel, haben es in sich

Am gesündesten ist es natürlich auf Zucker, aber auch die Ersatzprodukte gänzlich zu verzichten. Wenn dich der Heißhunger auf Süßes packt, greife zu frischen BIO-Früchten oder trinke einen Fruchtsmoothie. Auch Mandeldrink, mit oder ohne Früchte zubereitet, stellt eine sehr gesunde und überaus köstliche Alternative dar.

Billionengeschäft Krankheit
Trotz enormer Fortschritte in den letzten Jahrzehnten bleiben manche Krankheiten angeblich nahezu unheilbar.

Das beste Beispiel dafür ist Krebs. Die schulmedizinischen Heilungsansätze sind mit einem enormen Kostenaufwand und gesundheitlichem Risiko verbunden. Andere Ansätze bleiben Repressionen ausgesetzt und entsprechend unerforscht durch die «anerkannte» Medizin. Woran liegt das? Nimmt man die Erkenntnisse aus den verschiedenen Ausgaben zusammen, liegt der Schluss nahe, dass es um nicht weniger geht, als die Menschen krank zu halten und so auf sämtlichen Ebenen auszunehmen.

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